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Waldmünchen - mein erstes Mal
Phase 1 - Neugier
Damals - in den Neunzigern - gab es in Staubing ein Frühlingsfest inklusive der Pferdemesse "Hippo". Dort bin ich um einen Infostand der VFD geschlichen, denn an dem hieß es: "Für freies Reiten in der Natur!" und Wanderritt "München - Waldmünchen". Nun, wo München liegt, weiß man in Bayern ja (so ungefähr) und "Waldmünchen"? Das liegt irgendwo im Oberpfälzer Wald, an der tschechischen Grenze. Vielversprechend! Den Typen am "Info(!)-Tresen" (es war Dieter Boubong) gefragt; seine Empfehlung: "da wirst' halt Mitglied in der VFD und dann kommst mit"!
Ich nehm' ich einen Flyer mit und meld' mich als Mitglied bei der VFD an.
Phase 2 - Ahnungslosigkeit
Ein paar Wochen später steht der Frühjahrs-Eröffnungsritt "München - Wurmdorf" an. Den will ich als "Probelauf" mitmachen. Aber wir funktioniert das eigentlich? Ich hab' also den Dieter angerufen, um zu erfahren, was ich denn so bräuchte?
Dieter: "Ein Pferd halt, und ein paar Stangen und Schnur - und das Startgeld halt!" Ich: "Aha, vielen Dank!" und aufgelegt. Was es mit dem Pferd auf sich hatte, war schon klar, denn ohne ferd ist so ein Wanderritt nix. Aber "Stangen"? "Schnur"?? Ja nichts anmerken lassen, dass ich keine Ahnung habe!
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