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Soft Horse Riding

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Soft Horse Riding – Das Anreiten junger Pferde

In seinem Buch „Soft Horse Riding“ beschreibt Hartmut Luther seine Methode zum Anreiten junger Pferde.

Sein Buch beginnt mit seiner persönlichen Darstellung, wie er denn „auf das Pferd gekommen ist“. Erfreulich, weil bereits diese einleitenden Seiten viel über seine Denk- und Fühlweise gegenüber Pferden erzählt. Dies – im Gegensatz zu vielen anderen bekannten Autoren, denen das „Mysterium Pferd“ von Mönchen , Indianern oder sonstigen „Geheimquellen“ eröffnet bekamen oder aber die monate- und jahrelang freilebende Pferde in abgelegenen Wildnissen beobachtet haben (bis sie von den Pferden in die Herde aufgenommen wurden) dies also, was uns Herr Luther hier erzählt, erscheint uns doch um vieles glaubwürdiger...

Hartmut Luther ist zertifizierter CP-Trainer. Er hat seine Ausbildung unter anderem bei Claus Penquitt absolviert, bekannt durch seine „Freizeitreiter Akademie“.

Was ist das Besondere an seiner Art und Weise, junge Pferde anzureiten? Er versteht sich als Freund des Pferdes. „Die Pferde sollen locker und leicht, aber mit Pep, Schwung und Präzision, dennoch am losen Zügel zu reiten sein“. Und an anderer Stelle: „Insbesondere der lose Zügel hatte es mir angetan und ließ mich nicht mehr los.“

Na wie denn? Der
lose Zügel ließ ihn nicht los?? Ein absichtliches Wortspiel? Ebenso ein Scherz, wie damals, als Luther in einer großen Pferdezeitschrift um Rat gefragt wurde: Auf die Frage, „Herr Luther, was machen sie mit ihrem Pferd, wenn draußen der Wind pfeift und das Laub raschelt und fliegt auf und Pferde können in Panik geraten?“

Während andere befragte Koryphäen auf diese Frage ganz tolle Tipps hatten, ulkte Hartmut Luther: „bei so einem Wetter reite ich gar nicht draußen...“ - Bravo!

Wir
ziehen aus der Bemerkung zum „losen Zügel“: Luther zieht lieber nicht im Pferdemaul. Um trotzdem (oder eben deswegen?) präzise zu reiten, bedarf es einer logisch aufgebauten und pferdefreundlichen Ausbildung.

In seiner (An-) Reitlehre ist das Grundelement zur Kommunikation mit dem Pferd die Körpersprache (und kein wieauchimmergeartetes „Flüstern“).

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