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Tipps
Wanderweide - selbst gesteckt
Mit den oft verwendeten Plastik-Weidezaun-"Pfosten" lässt sich leicht eine Wanderweide erstellen. Der nutzen ist jedem Pferdehalter einsichtig: Pferde auf größeren Weideflächen fressen die "schmackigen" Gräser zuerst und trampeln der Rest nieder. Der Verlust an guter Weide ist entsprechend hoch.
Die Wanderweide reduziert dies Problem auf einfache Weise:
Erst "grün", dann "rot", dann "blau" usw. von rechts nach links weiterstecken.
Der erste Abschnitt ist mit den Plastik-Pfosten Von C nach D gewinkelt abgesteckt (jeweils nur ein Pfosten in den Ecken, das vereinfacht das Umsetzen).
Die Weide ist also momentan von A - B und (zickzack) C bis D begrenzt.
Die erste neue Portion erhalten Sie so: Die Pfosten auf der Line C nach D werden einzeln genommen und um eine Länge auf die Linie E bis F umgesteckt (die roten Bogenpfeile). Dadurch kommt die rot eingesprühte Fläche als Weide dazu. Die "neue" Weidefläche wäre nun von A - B und E bis F (zickzack) begrenzt.
Als nächste "Portion" stecken Sie die Pfosten g, h, i nach gg, hh, ii um. Und so weiter. Um die abgegraste Weidefläche zu schonen läßt man nun die gerade Begrenzung von A nach B mit dem Umstecken "nachwandern".
Die ganz Angelegenheit wirkt hier vielleicht ein wenig umständlich, aber nicht drauseen auf der Weide. Wichtig ist, die Zick-zack-Abspannung jeweils mit nur einem Pfosten vorzunehmen. Mit Zwischenpfosten wird schnell ein " Hexenspiel" mit Bändersalat draus. Mit jeweils einem Pfosten ist das Ganze in Minuten erledigt. Die Nachrückabspannung nimmt man am Besten auch als Zick-Zack-Line vor (aus genanntem "Hexenspiel"-Grund).