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Besuch in Piber - Lippizzanergestüt
Veröffentlicht von Gerd E. A. Rott in Vorbilder • 08.10.2011 17:58:50
Piber

„Piber - das Lipizzanergestüt der spanischen Hofreitschule. Erfolgreiche Zuchtarbeit seit über 200 Jahren.

45 Kilometer westlich von Graz liegt in herrlicher, gepflegter Landschaft am Fuße der Ausläufer von Stub- und Gleinalpe das österreichische Bundesgestüt Piber (…). Piber baut auf den Nachkommen des ehemaligen kaiserlichen Hofgestütes Lipica auf und verfolgt nach wie vor das alte Zuchtziel: die besten Lippizzanerhengste zu züchten, die an die spanische Hofreitschule nach Wien zur Ausbildung kommen. Sie begeistern jährlich weit über 150000 Besucher aus aller Welt. Das Muttergestüt beherbergt ca. 75 Mutterstuten mit ihren Fohlen, Pferde für Ausbildung und Präsentation für unsere Gestütsveranstaltungen, die Deckhengste der spanischen Hofreitschule und jenen Stuten und Hengste die aus Altersgründen ihre Pension genießen.“



Aus: Lipizzanergestüt Piber - Kontakt & Anreise

Soweit aus der Broschüre vom Geschäftsführer der spanischen Hofreitschule Wien und des Bundesgestütes Piber, Dr. Werner Pohl.


Auf der Fahrt nach Piber mache ich Station am „Gaberl“, einer Alm und einem Wirtshaus. „Wo fahrt's denn hin?“ frägt die ozonloch-resistente, dunkelbraungebrannte Bedienung. Auf unsere Antwort „nach Maria Lankowitz“, weiß Sie, dass auch wir unterwegs sind zu den Lipizzanern... „Da drüben haben's a Almweide“ empfiehlt sie einen Besuch der Weide.

Natürlich muß ich die Weide sehen: das Herz geht jedem Pferdefreund auf beim Anblick der Lippizanerherde auf diesem alpinen Gelände. Wunderschön! (Oder, im zeitgemäßen Sprachgebrauch, „cool eiyh!“)! Eine Anmutung von Freiheit und Eleganz im dicht besiedelten Zentraleuropa. Die Vorfreude auf das Bundesgestüt Morgen ist groß.

Über Maria Lankowitz (komische Namen hier, fast ein bissl sorbisch-berlinisch) fahren wir nach Köflach/Piber. Der Parkplatz vor dem Gestüt ist nicht besonders voll – ein gutes Zeichen!



Aus: Lipizzanergestüt Piber - Kontakt & Anreise


Hinter dem Parkplatz ist rechter Hand ein fast leerstehendes Gebäude, wo wir die – falsche – Information bekommen, „zum Gestüt geht’s unten links herum!“. Gewiss auch ein schöner Weg, aber eben außen herum, statt einfach gerade zum Schloss hinauf.




Die Furt - Kutschendurchfahrt - Rittigkeitsprüfung


So umkreisen wir erstmal wie Indianer das Gestüt und auch hier gibt’s einiges zu sehen: eine Furt, durch die bei Veranstaltungen die Kutschen gefahren werden, oder die gerittenen Pferde sich im Sommer auch mal die Beine abkühlen können. Die Strecke durchs Wasser ist sehr schön (und der Auslauf für eventuelle Durchgeher führt bergauf...). Links neben der Strecke steht eine antiquarische (das verweist auf Tradition) Kutsche. Sehr schön alles – eine gepflegte Anlage.




Die antike Kutsche an der Furt






Das Schloss Piber


Oben finden wir gegenüber dem Schloss (wiedermal irgendeine Ausstellung) die Kasse mit Information und – wie üblich - „Devotionalienverkauf“. Ein Erwachsenenticket gibt es für 12 €uro (für Senioren eine kleine Ermäßigung). „Alle Stunde bekommen Sie eine Führung mit Erläuterungen, der Möglichkeit zu fragen und Sie können sich im Anschluß an die Führung auf dem Areal frei umsehen“ - bestens, die haben nix zu verbergen! denke ich.


Fortsetzung bald!

Ankunft - 2
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